Wie aus der Mühle in Bohlsen einen riesen Ökoimpuls wurde.

Die Mühle in Bohlsen vom Vater zu übernehmen, das kam dem Wirtschaftswissenschaftler Volker Krause nie in den Sinn. Doch während des Studiums muss er dem Vater unter die Arme greifen, dessen Mühle kurz vor dem Konkurs stand. Krause braucht nicht lange und entschloss, die Mühle seines Vater zu übernehmen.

Als aktives Mitglied der damaligen Ökobewegung, wurde schon bald aus der Mühle eine reine Biomühle. Nicht nur verarbeitete er damit umweltverträgliches Getreide, auch Bauern in der Umgebung wurden Biobauern.

Als die finanzielle Situation der Mühle mal nicht so rosig war, ging Volker Krause wieder in den frontal Angriff und gründete eine Biobäckerei, die viele, viele Bioläden in Hamburg mit Brot beliefert. Mit dem Brot, das aus dem Getreide der Mühle gebacken wurde.

Mittlerweile ist die Nachfrage nach Biomehl so gross, dass er sogar aus dem Ausland Getreide dazu kaufen muss. Aber bevorzugt natürlich lokales Getreide. Auch, um im direkten Kontakt mit den Bauern, neue, bzw. uralte Getreidesorten wieder anzubauen, wie etwa das Einkorngetreide.

Aber damit nicht genug. Nun hat er eine Backstrasse vor den Toren des Dorfes gebaut. Über 200 Mitarbeiten backen hier nun so allerhand Bio-Backwaren – die der Markt verlangt.

Wenn es das mal wäre. Auch der Strom wird selbst erzeugt in einer Genossenschaft. Aus den Abfällen der Mühle – Biostrom wahrhaftig Bio.

Die Mühle in Bohlsen und Volker Krause – eine tolle Erfolgsgeschichte!

Mehr details in diesem wunderbaren kurzen Film:

#gutestun

#guteidee

#toll

‚Lets talk about loss‘ – Hilfe für Trauernde.

‚Lets talk about loss‘ – Hilfe für Trauernde. Als Beth 20 Jahre alt war, starb Ihre Mutter ganz plötzlich. Tod eines nahestehenden Menschen, hinterlässt viel Schmerz und Trauer. Oft sind die Kinder, die Ihre Eltern verloren haben, ganz alleine und haben keine Hilfe. Nicht weil die nahen Verwandten nicht helfen wollen oder können – manchmal steht einfach der Alltag im Wege. Manchmal können die Eltern oder Freunde aber gar nicht helfen, weil der Schmerz einfach so tief ist oder die helfenden Person haben nicht die Fähigkeit sich richtig einzufühlen, weil sie nicht diese traumatisch Erfahrungen hatten. Ob es Beth gut geht oder schlecht, der Tod ihrer Mutter ist immer da, so sagt sie.

'Lets talk about loss' – Hilfe für Trauernde von Beth Rowland gegründet
Beth mit Ihren Eltern, kurz bevor die Mutter krank wurde. Copyright Beth Rowland. https://letstalkaboutloss.org

Beth sagt folgendes „Ich habe so viele wunderbare Freunde, die ein erstaunliches Support-Netzwerk bieten. Aber wenn man keinen Elternteil verloren hat, kann es schwer sein, zu wissen, was man sagen soll. Als ich zum ersten Mal meine Mutter verlor, wollte ich nicht mit meiner Schwester und meinem Bruder darüber reden, falls ich sie verärgern sollte. Sie waren jedoch die Einzigen, die den Schmerz, sie zu verlieren, wirklich verstanden. Ich wollte auch keine Menschen belasten, die keinen Elternteil verloren hatten, mit einem Schmerz, den sie nicht verstehen konnten. Glücklicherweise sah ich eine Beraterin und sie bot mir einen sicheren Ort, um zu besprechen, wie ich mich fühlte. Aber nicht jeder hat diesen Luxus, und ohne über Trauer zu sprechen, kann er zu einer unkontrollierbaren negativen Kraft werden.“

Aus der Dankbarkeit, dass sie so tolle Unterstützung hatte und das Mitgefühl für andere Trauernde, denen es vielleicht nicht so gut geht wie ihr – entstand die Idee einen Raum zu kreieren, wo sich Trauernde zwischen 16-30 Jahren treffen können und verstanden werden. Es werden schon in 3 Städten in England regelmäßige Treffen angeboten und durchgeführt, die eine feste Anlaufstelle geworden sind. Beth arbeitet gerade noch Vollzeit und macht den Verein nebenbei. Vielleicht kann sie sogar Vollzeit sich ihrem Herzensthema widmen.

Was würde Beth anderen empfehlen, die auch schon lange daran denken ein Projekt aus Ihrem Herzen zu starten?

„Wenn du eine Leidenschaft in deinem Herzen hast und ein Projekt starten willst, dann mach es! Stell einfach sicher, dass Du genügend Unterstützung in Deinem Leben hast, da Projekte des Herzens manchmal schwierig und zeitaufwendig sein können. Wenn du Familie und Freunde hast, die dich unterstützen können, wirst du einen sehr guten Job machen und vielen Menschen helfen“.

Danke für deine kostbare Zeit Beth und alles erdenklich Gute, für dieses wichtige Projekt!

Mehr Infos hier:

https://letstalkaboutloss.org

https://www.facebook.com/letstalkaboutloss/

Ein neues Lebensgefühl für Obdachtlose

hair-2806123_1920Das ‘Barber Angels Brotherhood’ sind ein Zusammenschluss von über 50 Friseuren, die in ihrer Freizeit quer durch das Land reisen, um Obdachlosen gratis die Haare zu schneiden. Die Idee entstand als Gründer Klaus einen Bericht im Fernsehen über Obdachlose sah. Eine Innere Stimme sprach danach zu ihm: “Du kannst den Menschen helfen!”. Und ja, sagte er sich, welch ein neues Selbstwertgefühl kann ein neuer, fescher Haarschnitt einem Menschen geben. Vielleicht das fehlende Stück Selbstwert, dass für einen Neubeginn noch fehlte?

 

50 Freiwillige helfen bundesweit.

Innerhalb kürzester Zeit fand Klaus 10 Kollegen und das ‘Barber Angels Brotherhood’ (kurz. B.A.B.) war ins Leben gerufen. Mittlerweile sind es mehr als 50 freiwillige Helfer die durch ganz Deutschland reisen um mit Ihren Talenten Obdachlosen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Arte Film über ‚Barber Angels Brotherhood‘

 

Wenn die freiwilligen Scherenkünstler gefragt werden warum sie helfen – kommt übereinstimmend eine Antwort: “Für das Lächeln der Menschen”. Und für das strahlende Dankeschön, das man Ihnen entgegenbringt, wenn die Frisur das erste Mal im Spiegel bewundert wird.

 

Mit dem Namen “Brotherhood” lehnt sich der Verein an Rocker an. So sieht man alle Beteiligten in  Rockerkutten ihre Arbeit verrichten – zum Einen um eine Gemeinsamkeit und Wiedererkennung zu schaffen, aber zum Anderen auch nur als Spass.

 

Unterstützer dürfen sich melden.

Die bundesweiten Einsätze, und damit verbundene Kosten für Übernachtung und Material, werden durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoren finanziert. Jeder der möchte kann das ‘Barber Angels Brotherhood’ unterstützen – mit Geld und materiellen Dingen  oder als Freiwilliger. Mehr infos auf der Website. (http://b-a-b.club)

 

Soziale Organisationen sind eingeladen sich zu melden.

 

Fazit:

Tolles Projekt. Möge es viel Unterstützung bekommen und viele Menschen glücklich machen.

 

Quellen:

Stage, A. and Stage, A. (2018). Barber Angels Brotherhood – Wir haben wundervolles vor. [online] Barber Angels Brotherhood. Available at: http://b-a-b.club [Accessed 22 Jan. 2018].

 

Pixabay.com. (2018). Free Image on Pixabay – Haircut, Barber, Salon, Barber Shop. [online] Available at: https://pixabay.com/de/haarschnitt-friseur-salon-haar-1007891/ [Accessed 22 Jan. 2018].

 

YouTube. (2018). ARTE Re: Frisuren für ein neues Ich – Wie die Barber Angels Obdachlosen helfen (Doku 2017). [online] Available at: https://www.youtube.com/watch?v=AG5SULnGRrE [Accessed 22 Jan. 2018].

Pixabay.com. (2018). Free Image on Pixabay – Hair, Salon, Style, Hairdresser. [online] Available at: https://pixabay.com/de/haar-salon-stil-friseur-frisur-2806123/ [Accessed 22 Jan. 2018].

 

 

Einfach eine solidarische Landwirtschaft finden.

Eine solidarische Landwirtschaft finden ist nicht einfach. Nun gibt es Ernte-teilen.org. Es ist eine Onlineplattform, die auf einer interaktiven Karte alle Solidarischen Landwirtschaften (SoLaWi) in Deutschland auflistet – mit dem Ziel: „Verbrauchern und Landwirten es einfacher zu machen, sich an Solidarischer Landwirtschaft zu beteiligen“ (Ernte-teilen.de 2016).

Ob man als Verbraucher eine solidarische Landwirtschaft finden möchte, oder als Landwirt, der eine SoLaWi gegründet hat und dies der Welt mitteilen will. Unterstützt wird Ernte-teilen.org vom Netzwerk Solidarische Landwirtschaft.

Eine Solidarische Landwirtschaft finden mit Ernte-Teilen.org
Eine Solidarische Landwirtschaft finden auf der Karte von Ernte-Teilen.org (Bildrechte Ernte-Teilen.org)

Aber nun werden sich manche Leser sicher Fragen: „Was ist eine SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft)?“ Das Konzept für die Solidarische Landwirtschaft entstand in den 60er Jahren in Japan. Es ist ein Zusammenschluss von Menschen, die einem Bauern im Voraus einen regelmäßigen (Mitglieds)Beitrag zahlen, um dafür eine angemessene Menge an Gemüse zu bekommen. Meist bindet man sich für 1 Jahr. Das Gemüse holt man selbst auf dem Hof ab, teilweise helfen die Mitglieder auch bei der Ernte oder anderen Aktivitäten. Dabei ist wichtig, dass der Preis vom Produkt entbunden ist, dass heißt, es wird kein Preis festgesetzt für einen Salat oder 1 Kilo Tomaten, sondern es gibt eine bestimmte Menge geerntetes Gemüse, das dann durch die Mitglieder geteilt wird. Im Winter kann es weniger sein, im Sommer meist mehr. Gibt es Menschen, die weniger Geld zur Verfügung haben, dann darf man um eine Verringerung bitten – übernommen werden die Kosten von Familien, die besser verdienen, oder externen Sponsoren. Somit ist jeder ein Gewinner: Der Bauer, weil er regelmäßige Einnahmen hat und so besser, und mit weniger Risiko, planen kann und der Verbraucher, weil er frisches Gemüse bekommt, auf dem Bauernhof mithelfen kann und dadurch auch einen viel näheren Bezug zu seiner Nahrung bekommt.

In den letzten Jahren sind in Deutschland SoLaWi’s wie die Pilze aus dem Boden geschossen. Gründe gibt es viele, ein Hauptgrund ist sicher der immer größere werdende Kostendruck in der Landwirtschaft, und auf der anderen Seite, dass immer mehr Menschen wissen möchte wo ihr Essen herkommt.

Genau hier soll die Website ernte-teilen.org helfen ansetzen und unterstützend wirken – dass noch mehr Menschen zu einer SoLaWi finden oder noch mehr SoLaWi’s gegründet werden können.

Lasst uns eine solidarische Landwirtschaft finden.

Simon und seine Freunde starteten die Idee, als sie selbst frustriert waren und es sehr schwer fanden selbst eine Solidarische Landwirtschaft zu finden. Mit Hilfe einer Förderung der Open Knowledge Foundation Deutschland (im Rahmen des Programms Stadt Land Code)  gab es die notwendige finanzielle Unterstützung und seitdem wird das Projekt langsam, aber kontinuierlich in der Freizeit weiterentwickelt.

Und bist du schon bei einer SoLaWi? Konntest du eine SoLaWi in deiner Nähe auf der Karte finden? Erzähl deine Erfahrungen von SoLaWi’s wenn du welche hast oder frage unten in der Kommentar-Box.

Guten Hunger!

Gründung des Projektes durch:

  • Simon Jockers (Design und Softwareentwicklung)
  • Christian Rijke (Softwareentwicklung)
  • Tobias Preuss (Softwareentwicklung)
  • Charis Braun (Inhaltliche Betreueung)

Quellenangaben:

(2016): „Solidarische Landwirtschaft“. De.wikipedia.org. Abgerufen am 29. 03. 2016 von https://de.wikipedia.org/wiki/Solidarische_Landwirtschaft#Entwicklung.

e.V., Solidarische (2016): „Startseite :: Solidarische Landwirtschaft e.V.“. Solidarische-landwirtschaft.org. Abgerufen am 29. 03. 2016 von http://www.solidarische-landwirtschaft.org.

(2016): „Ernte teilen“. Ernte-teilen.org. Abgerufen am 29. 03. 2016 von http://ernte-teilen.org/.

(2016): „Stadt Land Code – digitale Werkzeuge für Bürger“. Stadtlandcode.de. Abgerufen am 10. 04. 2016 von http://stadtlandcode.de/.

#NatureCleanUp Day – Jetzt wird in die Hände gespuckt!

Welch tolle Idee, die sich Max Green und Jürgen Brocke da zusammen ausgedacht haben: den #NatureCleanUp Day. Der #NatureCleanUp Day ist ein bundesweites – oder vielleicht weltweites Event, dass am ‚Tag der Umwelt‘ Menschen zusammenbringen soll, um Wald und Wiesen oder unsere Nachbarschaft sauber zu machen. Handschuh und Müllsack reichen – und los geht es.

Die Idee entstand, als Jürgen ein Video von Max sah, wo dieser von einer Gruppe Menschen berichtete, die gemeinsam und freiwillig einen See säuberten. Daraufhin entstand zunächst das NatureCleanUp Challenge. Jürgen wollte mehr Menschen motivieren die Natur in ihrer näheren Umgebung sauber zu machen – und so nominierte er mit einem Youtube-Video 5 seiner Freunde um Gleiches zu tun. Siehe Video hier:

 

 

Unter dem Hashtag #NatureCleanUp sollten Videos oder Photos auf allen Sozialen Medien von dem gesammelten Müll gepostet werden und, wie bei ihm, 5 weitere Menschen aus dem Freundeskreis nominiert werden um Gleiches zu tun. Bis Anfang 2016 haben so 30 Menschen mit Bildern oder Videos geantwortet (Hier eine Liste von Video Antworten https://www.youtube.com/playlist?list=PLJFeUOSzTUQMUUcs1pWvF21gsqnQrkrz7).

Nach dem tollen Feedback entstand die Idee eine größere Aktion mit noch mehr Menschen ins Lebens zu rufen – vielleicht deutschlandweit, vielleicht sogar über die Grenzen Deutschlands hinweg?

Der #NatureCleanUp Day findet al 05. Juni statt.

Bei der Suche nach einem idealen Tag für #NatureCleanUp Day stattfinden, wurde der ‚Internationale Tag der Umwelt‘ ausgesucht (Mehr Infos hier: http://www.bmub.bund.de/service/veranstaltungen/kalender/tag-der-umwelt-informationen-und-mottos-seit-1980/). Es gibt eigentlich keinen besseren Tag, denn an dem ‚Tag der Umwelt‘ gibt es schon bundesweit Aktionen zum Thema Naturschutz. Und vielleicht kann der #NatureCleanUp -Day dort integriert werden? Vielleicht macht dein Verein ein Event für den ‚Tag der Umwelt‘ und man kann dort den #NatureCleanUp Day integrieren? Vielleicht hat jemand auch eine tolle Idee, um eine Aktion mit Kindern zu machen – jene Generation, die auch Jürgen und Max mit ansprechen wollen?

Logo #NatureCleanUp Day (Copyright CC0 1.0 Universell)
Logo #NatureCleanUp Day (Copyright CC0 1.0 Universell)

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wie der Tag organisiert wird steht jedem offen, Ziel ist nur viel Müll zu sammeln und die Umwelt zu säubern – und davon später Videos oder Bilder unter dem Hashtag #NatureCleanUp auf allen Sozialen Medien zu posten.

Wer sich mit gleichgesinnten austauschen will, der kann gerne der Facebookgruppe für den #NatureCleanUp Day beitreten (den Link kann man hier finden: https://www.facebook.com/groups/1102884346412674/?notif_t=group_r2j_approved&notif_id=1459540870105561)

Nun stellt sich nur noch eine Frage? Wann legst du los und organisiert mit deinen Freunden ein #NatureCleanUp Event in deiner Nachbarschaft oder Freundeskreis? Vielleicht hast du ja Lust selbst eine Gruppe in deiner Stadt zu gründen? Du kannst es wie Cat Ti machen, die einfach eine Facebookgruppe „Lasst uns Witten schöner machen“ (https://www.facebook.com/groups/1661906530725773/) gründetet und nun regelmäßig mit Menschen aus Ihrer Stadt die Natur in Witten und Umgebung säubert.

Also viel Spaß – gerne könnte ihr links von eurer Aktionen unten in den Kommentaren posten.

Weiterführende Links:

Quellenangaben:

(2016): „NatureCleanUp – Aktion für eine saubere Natur“. Naturecleanup.info. Abgerufen am 01. 04. 2016 von http://www.naturecleanup.info.

(2016): „#NatureCleanUp Challenge: MACH MIT! Müll gehört nicht in die Natur!“. YouTube. Abgerufen am 01. 04. 2016 von https://www.youtube.com/watch?v=bLVWz_2xdw4.

(2016): „TRAUST DU DICH? #NatureCleanUp | Max GREEN“. YouTube. Abgerufen am 01. 04. 2016 von https://www.youtube.com/watch?v=OvJq_HWtSp0.

(2016): „#NatureCleanUp – Challenge – Kein Müll in die Natur – YouTube“. Youtube.com. Abgerufen am 04. 04. 2016 von https://www.youtube.com/playlist?list=PLJFeUOSzTUQMUUcs1pWvF21gsqnQrkrz7.

(2016): „Lasst und Witten schöner machen“. Facebook.com. Abgerufen am 04. 04. 2016 von https://www.facebook.com/groups/1661906530725773/.

BMUB, Internetseite (2016): „Details“. Bmub.bund.de. Abgerufen am 04. 04. 2016 von http://www.bmub.bund.de/service/veranstaltungen/details/event/internationaler-tag-der-umwelt-weltumwelttag/.

 

Der Film: „Wenn ein Garten wächst“

Der Film „Wenn ein Garten wächst“ ist ein Projekt von Ines Reinisch (Regie, Produktion, Schnitt). Ines wurde seinerzeit in der Medienstadt Hamburg geboren und verfolgte auch einen Berufsweg in den Medien. Als diplomierte Filmemacherin arbeitete Sie über mehrere für ARD/ZDF und andere Institutionen. Erst im Jahre 2010 beschloss Sie ein zweites Studium für Agrarwissenschaften in Kassel zu beginnen. Als die dort mit dem Gemeinschaftsgarten ‚Huttenplatz‘ in Kontakt kam, entstand die Idee zum Film „Wenn ein Garten wächst“. Hier der Trailer:

 

Denn Sie faszinierte, wie durch Gemeinsamkeit in der urbanen Nachbarschaft ein ökologisches Projekt wie der Huttenplatz Gemeinschaftsgarten entstehen konnte. Manche Nachbarn hatten jahrelang nie ein Wort gewechselt, vielleicht ein mal ein scheues „Hallo, einen schönen Tag“ über die Lippen gebracht – der Gemeinschaftsgarten änderte dies und es entstanden persönliche, enge Freundschaften. Und genau diese enge Gemeinsamkeit sieht Ines als Fundament dieses Gartenprojektes an und möchte dies auch im Film kommunizieren. Nach dem Motto, „zusammen schaffen wir alles“.

Screenshot vom Film "Wenn ein Garten wächst"
Screenshot vom Film „Wenn ein Garten wächst“

Beim Film „Wenn ein Garten wächst“ – wuchs die Gemeinschaft.

Der Garten am Huttenplatz ist schon über die Stadtviertel bekannt geworden. Dieser Film „Wenn ein Garten wächst“wird sicher dazu beitragen, dass bundesweit Menschen über dieses Projekt erfahren und dann vielleicht selbst inspiriert werden, mit Freunden und Bekannten auch Grünland in ihrer Stadt „zu privatisieren“. Reinisch’s Film wurde sogar schon von dem Toronto Filmfestival ausgezeichnet und vier weiteren Wettbewerben.

Screenshot vom Film "Wenn ein Garten wächst"
Screenshot vom Film „Wenn ein Garten wächst“

Der Film ist sicher ein gutes Beispiel dafür, was eine Gemeinschaft bewirken kann, wenn man gemeinsame Ziele verfolgt. 🙂

Gibt es bei Dir in der Umgebung ein ähnliches Projekt? Bitte erzähl uns mehr – unten in den Kommentaren oder via der Kontaktform oben rechts.

Zur Zeit läuft der Film in mehreren Städten in Deutschland. Termine wo und wann, können auf der Website entnommen werden: http://www.wenneingartenwaechst.de/termine/

Der Trailer:

 

Quellenangaben:

(2016): „Wenn ein Garten wächst – Ein Dokumentarfilm von Ines Reinisch“. Wenneingartenwaechst.de. Abgerufen am 16. 03. 2016 von http://www.wenneingartenwaechst.de/.

(2015): „Wenn ein Garten wächst – Trailer“. Vimeo. Abgerufen am 16. 03. 2016 von https://vimeo.com/134846390.

Elternforum startet Projekte für Kinder.

Elternforum started Projekte für Kinder.
Das Elternforum startet Projekte für Kinder.

Das Elternforum in Birmensdorf in der Schweiz trifft sich regelmäßig im ehemaligen Asylbewerberheim, um aktiv die Freizeit Ihrer Kinder mitzugestalten. Dabei entstanden in den letzten Jahren Ideen wie etwa das ‚Kinder-Kino‘ oder der ‚Kinder-Coiffeur‘ – aber auch Ideen für die Eltern wurden ins Leben gerufen: der ‚Stricktreff‘ oder der ‚Französische Treff‘ waren Beiprodukte für die Eltern.

Dabei sieht sich das Elternforum nicht als Alternative zu bestehenden Angeboten von Sportvereinen und Co, sondern als Ergänzung. Denn das Ziel ist es aktiv Brücken zu bauen – zwischen den Eltern untereinander, aber auch zwischen Eltern und Schule, Behörden und Vereinen.

Das Elternforum Birmensdorf lädt den Kinder-Choiffeur ein.
Das Elternforum Birmensdorf lädt den Kinder-Choiffeur ein.

 

Wie werden Ideen im Elternforum umgesetzt?

Das ist ganz einfach: Man trifft sich regelmäßig zu einer Ideenbörse im ehemaligen Asylheim der Gemeinde. Dort werden Vorschläge diskutiert. Hat ein Elternteil eine Idee, wird demokratisch abgestimmt und das Elternteil, dass die den Vorschlag für eine Projekt vorschlug, übernimmt dann die Verantwortung für die Umsetzung.

So entstanden viele Ideen, die die Gemeinde zusammengebracht haben, aber auch das Leben sehr bereichert haben, denn das besondere ist in Birmensdorf dadurch dass die Ideen von den Eltern selbst kam, statt von Behörden oder Jugendamt. Denn wer kennt seine Kinder besser? 🙂

Doch mit dem Projekt wurden auch Ideen umgesetzt die von und für die Eltern waren. So gab es Babykurse für Mütter und Väter, eine Französisch-Gruppe und vieles mehr.

Dieses Projekt ist wohl ein gutes Beispiel für funktionierende Direkte Demokratie. Ob so eine Idee auch in Gemeinden, anderer Ländern Früchte tragen kann? Gerne würden wir davon hören, bitte unten einfach ein Kommentar hinterlassen oder uns kontaktieren.

Oder bist du movitiviert worden selbst ein solches Elternforum in deiner Gemeinde zu gründen? Bitte lass es uns wissen. 🙂

Quellenangaben:

(2016): „Elternforum Birmensdorf“. Elternforum-birmensdorf.ch. Abgerufen am 12. 03. 2016 von http://www.elternforum-birmensdorf.ch/.

Hunziger, Dominik (2016): „Von Kinder-Coiffeur bis Stricktreff: Den Eltern mangelt es nicht an Ideen“. Limmataler Zeitung. 2016.

lale.help – Software für Flüchtlingshelfer

lale.help – Die Software für Flüchtlingshelfer

Die Online Software für Flüchtlingshelfer und andere ehrenamtliche Helfer in sozialen Projekten soll diese Menschen digital zusammenbringen und vernetzen. Außerdem sollen Arbeitsabläufe verwaltet oder überwacht werden können – ob es ‚hands-on‘ Jobs sind oder sogar managen von Spenden. Ralf Schroeder, der Gründer von ‚lale.help‘, hat selbst in einem Flüchtlingsprojekt geholfen und bemerkt, wie schwierig es ist Dinge und Abläufe zu koordinieren. Durch seine Erfahrungen im Bereich Software und Cloud Computing entstand die Idee zu ‚lale.help‘.

lale.help software für Flüchtlingshelfer
lale.help Software für Flüchtlingshelfer

Warum der Name ‚Lale‘?

‚Lale‘ ist ein persisches Wort. Es bedeutet „Tulpe. Die Tulpe soll als Symbol für Hoffnung auf ein besseres Leben gesehen werden. Den Namen trägt auch ein kleines Mädchen das in einem der Flüchtlingsheime in Deutschland wohnt. Als Baby ist Lale auf die Hilfe von Eltern und Mitmenschen angewiesen – so sind auch Flüchtlinge auf die Hilfe von Mitmenschen angewiesen. ‚lale.help‘ soll helfen, dass diese Hilfe für Flüchtlinge (und andere soziale Projekte) besser koordiniert wird.

Wie hilft ‚lale.help‘ konkret?

Zunächst soll über ‚lale.help‘ die Möglichkeit geschaffen werden, an einem digitalen Ort neue Helfer aufzunehmen und verwalten zu können.

Screenshot von 'Lale' Online Software für Flüchtlingshelfer
Screenshot von ‚Lale‘ Online Software für Flüchtlingshelfer

Als zweiter Punkt soll die Möglichkeit geschaffen werden, diese aufgenommen Helfer einfach mit Aufgaben oder mit Sachspenden zu verbinden. Ein Beispiel: Es soll ein Zimmer für Flüchtlinge renoviert werden. Die Aufgaben wären: „Zimmer ausräumen“, „Material besorgen“, „Zimmer streichen“, „Möbel finden“. Durch ‚lale.help‘ ist eine Kommunikation zwischen diesen einzelnen Arbeitsgruppe einfach, weil jeder Helfer zuhause im eigenen Browser sehen kann, wer, wo, was macht. Beispiel: Hat etwa das Gruppenmitglied XX von Gruppe „Zimmer streichen“ einen Schrank abzugeben, kann XX einfach die Gruppe „Möbel finden“ kontaktieren und dies kommunizieren.

Was kompliziert zu lesen ist, kann in der Realität von Helfern mit noch viel mehr Umstand und verlorener Zeit verbunden sein. Durch ‚lale.help‘ soll helfen einfacher, da besser und strukturierter kommuniziert werden kann. Eingesetzt werden soll ‚lale.help‘ europaweit und ist deshalb auch in Englisch verfügbar.

Zur Zeit ist ‚lale.help‘ noch in der BETA Version. Es werden noch Gruppen gesucht, die die Plattform testen und auch Feedback geben würden, damit die Software noch weiterentwickelt werden kann.

In naher Zukunft werden auch Lernvideos zur Verfügung stehen. Dort wird dann im Detail erklärt wie einfach ‚lale.help‘ funktioniert und welchen Nutzen es für eine Helfergruppe haben kann.

Mehr Infos über die Onlineplattform findet man unter www.lale.help

Quellenangaben:

(2016): „lale.help“. lale.help. Abgerufen am 09. 03. 2016 von http://lale.help/.