‚Lets talk about loss‘ – Hilfe für Trauernde.

‚Lets talk about loss‘ – Hilfe für Trauernde. Als Beth 20 Jahre alt war, starb Ihre Mutter ganz plötzlich. Tod eines nahestehenden Menschen, hinterlässt viel Schmerz und Trauer. Oft sind die Kinder, die Ihre Eltern verloren haben, ganz alleine und haben keine Hilfe. Nicht weil die nahen Verwandten nicht helfen wollen oder können – manchmal steht einfach der Alltag im Wege. Manchmal können die Eltern oder Freunde aber gar nicht helfen, weil der Schmerz einfach so tief ist oder die helfenden Person haben nicht die Fähigkeit sich richtig einzufühlen, weil sie nicht diese traumatisch Erfahrungen hatten. Ob es Beth gut geht oder schlecht, der Tod ihrer Mutter ist immer da, so sagt sie.

'Lets talk about loss' – Hilfe für Trauernde von Beth Rowland gegründet
Beth mit Ihren Eltern, kurz bevor die Mutter krank wurde. Copyright Beth Rowland. https://letstalkaboutloss.org

Beth sagt folgendes „Ich habe so viele wunderbare Freunde, die ein erstaunliches Support-Netzwerk bieten. Aber wenn man keinen Elternteil verloren hat, kann es schwer sein, zu wissen, was man sagen soll. Als ich zum ersten Mal meine Mutter verlor, wollte ich nicht mit meiner Schwester und meinem Bruder darüber reden, falls ich sie verärgern sollte. Sie waren jedoch die Einzigen, die den Schmerz, sie zu verlieren, wirklich verstanden. Ich wollte auch keine Menschen belasten, die keinen Elternteil verloren hatten, mit einem Schmerz, den sie nicht verstehen konnten. Glücklicherweise sah ich eine Beraterin und sie bot mir einen sicheren Ort, um zu besprechen, wie ich mich fühlte. Aber nicht jeder hat diesen Luxus, und ohne über Trauer zu sprechen, kann er zu einer unkontrollierbaren negativen Kraft werden.“

Aus der Dankbarkeit, dass sie so tolle Unterstützung hatte und das Mitgefühl für andere Trauernde, denen es vielleicht nicht so gut geht wie ihr – entstand die Idee einen Raum zu kreieren, wo sich Trauernde zwischen 16-30 Jahren treffen können und verstanden werden. Es werden schon in 3 Städten in England regelmäßige Treffen angeboten und durchgeführt, die eine feste Anlaufstelle geworden sind. Beth arbeitet gerade noch Vollzeit und macht den Verein nebenbei. Vielleicht kann sie sogar Vollzeit sich ihrem Herzensthema widmen.

Was würde Beth anderen empfehlen, die auch schon lange daran denken ein Projekt aus Ihrem Herzen zu starten?

„Wenn du eine Leidenschaft in deinem Herzen hast und ein Projekt starten willst, dann mach es! Stell einfach sicher, dass Du genügend Unterstützung in Deinem Leben hast, da Projekte des Herzens manchmal schwierig und zeitaufwendig sein können. Wenn du Familie und Freunde hast, die dich unterstützen können, wirst du einen sehr guten Job machen und vielen Menschen helfen“.

Danke für deine kostbare Zeit Beth und alles erdenklich Gute, für dieses wichtige Projekt!

Mehr Infos hier:

https://letstalkaboutloss.org

https://www.facebook.com/letstalkaboutloss/

Kompostieren im Wohnzimmer

David Witzenede mit seiner Wurmkiste Copyright www.wurmkiste.at
David Witzenede mit seiner Wurmkiste Copyright www.wurmkiste.at

Als David Witzenede, gelernter Agrarwissenschaftler, sich darüber ärgerte, dass er seinen Biomüll in die Restmülltone werfen musste, wurde zusammen mit seinem Bruder Thomas, (ein gelernter Tischler) eine Idee geboren: Die Wurmkiste – Kompostieren im Wohnzimmer, oder genauer gesagt, in der Küche. Denn Biomüll in den Restmüll war für die beiden ein absolutes No-Go.

Anforderungen an die Kiste gab es viele, die wichtigsten waren wohl, dass obwohl in der Kiste 100te von Würmer sich durch verrotteten Biomüll arbeiteten, die Kiste außen nicht riechen sollte. Und zweitens, dass auch keiner der fleissigen Helfer aus der Kiste entfliehen kann. Ausserdem sollte der Komposter nicht wie ein Komposter aussehen. Schnell war ein Prototyp fertig. Das der Prototyp gelungen war, wurde durch das grosse Interesse der Freunde bestätigt – die alle selbst eine solche Kiste ihr eigen nennen wollten.

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Und als alle Freunde mit einer Wurmkiste versorgt waren, war der nächste logische Schritt ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Und aus einer Idee wurde ein (Online)Geschäft.

 

Die Wurmkiste zum selbst zusammenbauen. Copyright www.wurmkiste.at
Die Wurmkiste zum selbst zusammenbauen. Copyright www.wurmkiste.at

Auf der Website bietet das junge Start-up eine Menge gut verständliche Infos über (Wurmkisten) kompostieren an, und via ihres Onlineshops Ihre Wurmkisten oder Seminare. Die Kiste wird, als Fertigmodell (265 Euro (Stand 01/2018) oder zum selbst zusammenbauen (ab 170 Euro) oder sogar zum  komplett selberbauen in einem Workshop zusammen mit David und Thomas (220 Euro) angeboten. Je nach Budget oder handwerklichen Geschick kann der Kunde dort wählen. Mehr Infos auf der Website: www.wurmkiste.at.

 

 

1000 Würmer leben in einer solchen Kiste, die 200g Biomüll am Tag essen. Das Endprodukte ist dann wunderbarer schwarzer Humus. Der kann den Zimmerpflanzen gegeben werden, im eigenen Garten oder, wenn man keines von beiden hat, einfach auf den öffentlichen Beeten “entsorgt” werden. David’s Vision ist, dass eine Wurmkiste genauso in der Küche vorhanden ist, wie heute der Kühlschrank. So könnten die Müllmengen aus der Restmülltonnen sicher enorm reduziert werden.

Wer wenig Geld hat, für den ist die Wurmkiste sicher zu teuer. Da gibt es auch günstige Lowbudget Möglichkeiten. Etwa, in dem man sich 4 Ketchup Eimer gratis aus einer Pommesbude holt und der folgenden Anleitung folgt.

Kosten: 20 Euro für die Regenwürmer oder sogar die kann man sich sparen, wenn man etwas Zeit in Wormhunting im eigenen Garten  oder bei Freunden investiert. Gesamtkosten Null Euro.

Fazit: Die Wurmkiste ist eine tolle Idee und David’s Vision, dass in jeder Küche in der Zukunft eine Wurmkiste zu finden ist, wie heute ein Kühlschrank, ist eine wunderbare – und besonders unterstützenswerte. Also gleich bestellen oder zur nächsten Pommesbude. 🙂

 

Quellenangaben:

wurmkiste.at. (2018). Wurmkiste: Einfach kompostieren mit einem stylischen Hocker. [online] Available at: https://wurmkiste.at/ [Accessed 28 Jan. 2018].

YouTube. (2018). Wurmkiste für Zuhause im ORF heute leben. [online] Available at: https://www.youtube.com/watch?v=Xc0dKzB2lWY [Accessed 28 Jan. 2018].

YouTube. (2018). Wurmkiste Wurmkompost Wurmfarm Wurmeimer Tutorial. [online] Available at: https://www.youtube.com/watch?v=kDGRtes0KVc [Accessed 28 Jan. 2018].

Vimeo. (2018). wurmkomposter in der wohnung wurmkiste fernsehbeitrag. [online] Available at: https://vimeo.com/227234453 [Accessed 22 Jan. 2018].

Kaltenreiner, C. and Mangione, J. (2018). Wurmkiste: Wie man Würmern ein Zuhause baut. [online] Kurier.at. Available at: https://kurier.at/wirtschaft/immobiz/wohnen/wurmkiste-wie-man-wuermern-ein-zuhause-baut/292.400.608 [Accessed 22 Jan. 2018].

Minkin, C. (2018). Pflanzendünger aus dem Sitzhocker. [online] derStandard.at. Available at: https://derstandard.at/2000055269021/Pflanzenduenger-aus-dem-Sitzhocker [Accessed 22 Jan. 2018].

 

Klinikclowns. Lachen ist die beste Medizin.

Die Klinikclowns Frau Dr Düsentrieb und Herr Dr. Wackelzeh sind auf Visite im Kinderkrankenhaus. Erst wird höflich geklopft: „Klopf, klopf „Dürfen wir reinkommen?“. Wenn ein „ja“ von den Kindern zurückkommt, treten die Frauen und Herrn Doktoren ein. Vorbereitet, mit persönlichen Informationen über das Kind und seiner Erkrankung, gehen die ‚Ärzte‘ mit einer ‚humorvollen Sensibilität“auf die Kinder ein. Trotz der einfühlsamen Art sind die Kinder am Anfang meist zurückhaltend. Das ändert sich aber wenn die erste Diagnose gestellt wurde: „Lachfieber“ oder etwa „Nasengrummeln“. Sofort steigt die Stimmung und das Eis der Schüchternheit ist schnell gebrochen und die heilende Arbeit der Krankenhaus Clowns kann nun beginnen.

Patch Adams – Ideengeber für die Klinikclowns.

Die Idee eines Klinik-Clowns hatte in den 70er Jahren Patch Adams, ein Absolvent vom Medical College of Virgina. Adams glaubte, dass Familie, die Gemeinschaft und die Umwelt nicht von dem Erkrankten getrennt werden kann. Schon als Medizinstudent glaubte er, dass der Arzt auf den Patienten eingehen muss. Mit dieser Idee stoß er auf allgemeine Ablehnung, aber er hielt an seinem Traum fest und setze seine Idee: ‚Menschen durch Humor zu unterstützen“ um. Wie aus seiner Idee eine Wirklichkeit wurde, wird eindrucksvoll in dem 1999 gleichnamigen Film „Patch Adams“ mit Robin Williams gezeigt. Eine tolle Motivation für jene, die mit Ihren Ideen selbst nicht gerade nicht weiterkommen – manchmal braucht man halt einen langen Atem. 🙂 Mittlerweile bildet Patch Adams andere Ärzte zu Krankenhaus Clowns aus.

Weltweites Lachen.

Klinikclowns von Clowns und Clowns im Altersheim. (Bildrechte http://www.clowns-und-clowns.de/)
Klinikclowns von Clowns und Clowns im Altersheim. (Bildrechte http://www.clowns-und-clowns.de/)

So wird nach und nach , überall in der Welt Humor in die Krankenhäuser gebracht. In Deutschland gibt es sogar schon einen Dachverband bei dem 15 Klinikclown-Vereine organisiert sind. Die Clowns können von den Krankenhäusern gebucht werden und sind meist schon ein Institution in den Kinderabteilungen. Manchmal hört man sogar die Kinder sagen, ich möchte erst am Donnerstag entlassen werden – da kommen die Clowns.

Die Arbeit der Clowns ist aber nicht nur in Kinderkrankenhäusern beschränkt. Man sieht sie auch in Hospizen oder Altersheimen und auch dort helfen sie Psyche der Erkrankten aufzuheitern. Denn für kurze Zeit ist der Krankenhausaufenthalt und die damit verbundene oft schwere Zeit vergessen.

 

Quellenangaben:

(2016): „Clowns & Clowns e.V. » Die Leipziger Gesundheitsclowns » Clownerie f�r Jung und Alt » Website“. Clowns-und-clowns.de. Abgerufen am 06. 06. 2016 von http://www.clowns-und-clowns.de.

(2016): „Hieroniemuss‘ Doctor-Clowns e.V.“. Doctor-clowns.de. Abgerufen am 14. 04. 2016 von http://www.doctor-clowns.de/.

(2016): „Home – Gesundheit! Institute“. Gesundheit! Institute. Abgerufen am 01. 06. 2016 von http://www.patchadams.org/.

(2016): „Patch Adams“. Wikipedia. Abgerufen am 01. 06. 2016 von https://en.wikipedia.org/wiki/Patch_Adams.

(2016): „Potsdamer Klinikclowns e.V. – Start“. Potsdamer-klinikclowns.de. Abgerufen am 01. 06. 2016 von http://www.potsdamer-klinikclowns.de/.

(2016): „Der Verein „Rostocker Rotznasen – Klinikclowns im Einsatz„“. Rostockerrotznasen.de. Abgerufen am 01. 06. 2016 von http://www.rostockerrotznasen.de/.

e.V., Dachverband (2016): „Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V.“. Dachverband-clowns.de. Abgerufen am 01. 06. 2016 von http://www.dachverband-clowns.de/.

Wassertankstellen: Gratis Trinkwasser ‚tanken‘.

Der Verein ‚Wassertankstellen e.V.‘ hat sich etwas ganz tolles auf die Fahne geschrieben: „Niemand sollte (In Deutschland) für reines und sauberes Trinkwasser bezahlen müssen und abgezockt werden.“ (Wassertankstellen e.V. 2016). Diese Vision möchte der Verein durch Bildung und durch die Verfügbarkeit von ‚Wasserabholstellen‘ (Wassertankstellen) erreichen. Die Wassertankstellen sollen Menschen ermöglichen selbst gratis, sauberes Trinkwasser zu ‚tanken‘. Ein zweites Bein des Vereins ist den Bürger durch Dokumentation von wissenschaftlichen Medienbeiträgen über die Situation von Trinkwasser – ob als Mineralwasser oder Leitungswasser- zu informieren.

Gratis sauberes Trinkwasser tanken an einer Wassertankstelle vom  Wassertankstellen e.V.
Gratis sauberes Trinkwasser tanken an einer Wassertankstelle vom Wassertankstellen e.V.

Wasser ist verschmutzt.

Es gibt ein riesiges Problem aus Sicht des Vereins ‚Wassertankstellen e.V.‘ – mehr und mehr ist Wasser – ein Allgemeingut – industrialisiert oder von Industriebetrieben kontrolliert und überwacht. Wasserproben finden keine Chemikalien, weil gar nicht eine vollständige Analyse betrieben wird und einzelne Stoffe von Wasseruntersuchungen ausgeschlossen oder Höchstgrenzen immer höher gesetzt werden. Mineralwasser hat eine schlechte Qualität und wird überteuert verkauft. Durch diese Tatsache wird es immer schwerer für den gesundheitsbewussten Bürger sauberes Wasser zu geringen Kosten zu kaufen. Wer wenig Geld hat, scheint fast von sauberen Wasser ausgeschlossen zu sein (da Osmose Anlagen oder sauberes Mineralwasser sehr teuer ist).

Wassertankstellen überall in Deutschland.

Bei dieser Problematik setzt die Idee der ‚Wassertankstellen‘ an. Die Vision ist, es gibt in der nahen Zukunft in jeder Stadt in Deutschland, oder jeden Stadtbezirk, ‚Wassertankwärter‘ (Menschen wie du und ich), die gratis Wasser an interessierte Mitmenschen ausgeben. Sauber und Frei von Zusatzstoffen. Auf einer Karte (siehe hier: http://wassertankstelle.de/wassertankstellen.html) werden private oder öffentliche ‚Wassertankstellen‘ schon jetzt aufgelistet, so dass man sich eine Stelle in der nächsten Nähe suchen kann. Das Tolle ist, es gibt schon eine Menge Tankstellen. Jeder kann eine ‚Tankstelle‘ eröffnen. Einfach den Verein kontaktieren.

Der Wasseradar der Wassertankstellen e.V. zeigt Wasserqualitäten in ganz Deutschland.
Der Wasserradar der Wassertankstellen e.V. zeigt Wasserqualitäten in ganz Deutschland.

Eine weitere Karte auf der Website listet Wasserproben der Mitglieder auf, die als Teil der Mitgliedschaft im Verein gemacht wurden. Als Mitglied bekommt man eine Wasserprobe (Leitungswasser oder Mineralwasser) bezahlt. Der ‚Wasserradar‘, wie diese Karte genannt wird, listet auch Proben von Mineralwässern auf. Es wird in verschiedene Wasserqualitäten eingeteilt. Man ist schon erstaunt, wie oft orange Fähnchen auftauchen. Mit der Farbe orange werden Wasserproben kategorisiert die als ’stark belastet‘ gelten.

Der Wasserradar bringt Transparenz.

Der Wasserradar ist ein Weg Aufmerksamkeit und Aufklärung zu erreichen. Es werden aber auch Kurse und Vorträge gehalten – deutschlandweit (Siehe hier: http://wassertankstelle.de/termine.html) – und wissenschaftliche Informationen und Fernsehbeiträge zum Wasser aufgelistet und verbreitet.

Eine Mitgliedschaft kostet nur 12,00 Euro im Jahr (20,00 Euro Aufnahmegebühr). Enthalten in der Mitgliedsschaft sind:

  • Webspace mit eigener URL, die genutzt werden können um die Bildungsarbeit des Vereins zu unterstützen, um etwa Termine zu veröffentlichen oder um seine Wassertankestelle zu bewerben.
  • Ein gratis Wassertest. Das Ergebnis wird dann in dem Wasserradar gelistet.

    Mehr infos vom Verein.


Links:

Website: www.wassertankstelle.de

Facebook: https://www.facebook.com/Wassertankstelle-468837466471645/

Quellenangaben:

Wassertankstelle.de, (2016): „Wassertankstelle.de“. Abgerufen am 03. 03. 2016 von http://wassertankstelle.de/.

(2016): „Frank geht zur Wasserinfo“. YouTube. Abgerufen am 09. 03. 2016 von https://www.youtube.com/watch?v=VQSZJ9LavcI.