Retuna – die weltweit erste Recyling Shopping Mall.

retuna-konferensIn der 70.000 Seelenstadt Eskilstuna eröffnete im August 2015 die weltweit erste recycling Shopping Mall. Alle Produkte, die in der Mall verkauft werden sind recycelte Produkte, die wieder zum Leben erweckt worden sind oder ökologisch oder nachhaltig produziert wurden.

 

Der Kunde trägt zur Sortimentsvielfalt bei.

Wer die Mall besucht, kann auch zum neuen Sortiment beitragen, in dem man wiederverwertbare Spielsachen, Möbel, Kleidung, dekorative Dinge oder elektronische Geräte in dem Depot “Returen” abgibt. Dort wird eine erste Aussortierung durchgeführt. Was ist nutzbar, was nicht. Im nächsten Schritt werden die nutzbaren Sachen an die Shops weitergegeben, die dann entscheiden was sie reparieren, umwandeln oder verfeinern – und dann letztendlich verkaufen wollen.

 

Aber Retuna ist nicht nur ein Verkaufsplatz, sondern auch ein öffentlicher Raum, wo es Events, Workshops, Vorträge oder spezielle Thementage gibt, die versuchen die Besucher näher an das Thema Nachhaltigkeit heranzuführen. Geführt ist die Mall von einer städtischen Firma, die das Ziel hat optimale Vorteile für Kunden, sowie Anwohner anzubieten – mit minimalen Impakt für die Umwelt.

Wie entstand die Idee?

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Die Stadt Eskilstuna hatte das Ziel eine grüne Vorbildfunktion zu sein.  Irgendwann kam die Idee auf, eine Mall zu bauen, die

normale Alltagsprodukte anbot, aber nur mit wiederverwendeten oder upgecyclten Produkten. Im August 2014 beschlossen Politiker dass diese Mall gebaut werden soll. Mittlerweile wurde das Konzept kopiert und in anderen Städten umgesetzt.

 

Wer kennt ein andere Modelle? In welchen Städten sind Sie? Bitte postet unten Links und Infos.

Quellen:

https://www.retuna.se

Elternforum startet Projekte für Kinder.

Elternforum started Projekte für Kinder.
Das Elternforum startet Projekte für Kinder.

Das Elternforum in Birmensdorf in der Schweiz trifft sich regelmäßig im ehemaligen Asylbewerberheim, um aktiv die Freizeit Ihrer Kinder mitzugestalten. Dabei entstanden in den letzten Jahren Ideen wie etwa das ‚Kinder-Kino‘ oder der ‚Kinder-Coiffeur‘ – aber auch Ideen für die Eltern wurden ins Leben gerufen: der ‚Stricktreff‘ oder der ‚Französische Treff‘ waren Beiprodukte für die Eltern.

Dabei sieht sich das Elternforum nicht als Alternative zu bestehenden Angeboten von Sportvereinen und Co, sondern als Ergänzung. Denn das Ziel ist es aktiv Brücken zu bauen – zwischen den Eltern untereinander, aber auch zwischen Eltern und Schule, Behörden und Vereinen.

Das Elternforum Birmensdorf lädt den Kinder-Choiffeur ein.
Das Elternforum Birmensdorf lädt den Kinder-Choiffeur ein.

 

Wie werden Ideen im Elternforum umgesetzt?

Das ist ganz einfach: Man trifft sich regelmäßig zu einer Ideenbörse im ehemaligen Asylheim der Gemeinde. Dort werden Vorschläge diskutiert. Hat ein Elternteil eine Idee, wird demokratisch abgestimmt und das Elternteil, dass die den Vorschlag für eine Projekt vorschlug, übernimmt dann die Verantwortung für die Umsetzung.

So entstanden viele Ideen, die die Gemeinde zusammengebracht haben, aber auch das Leben sehr bereichert haben, denn das besondere ist in Birmensdorf dadurch dass die Ideen von den Eltern selbst kam, statt von Behörden oder Jugendamt. Denn wer kennt seine Kinder besser? 🙂

Doch mit dem Projekt wurden auch Ideen umgesetzt die von und für die Eltern waren. So gab es Babykurse für Mütter und Väter, eine Französisch-Gruppe und vieles mehr.

Dieses Projekt ist wohl ein gutes Beispiel für funktionierende Direkte Demokratie. Ob so eine Idee auch in Gemeinden, anderer Ländern Früchte tragen kann? Gerne würden wir davon hören, bitte unten einfach ein Kommentar hinterlassen oder uns kontaktieren.

Oder bist du movitiviert worden selbst ein solches Elternforum in deiner Gemeinde zu gründen? Bitte lass es uns wissen. 🙂

Quellenangaben:

(2016): „Elternforum Birmensdorf“. Elternforum-birmensdorf.ch. Abgerufen am 12. 03. 2016 von http://www.elternforum-birmensdorf.ch/.

Hunziger, Dominik (2016): „Von Kinder-Coiffeur bis Stricktreff: Den Eltern mangelt es nicht an Ideen“. Limmataler Zeitung. 2016.