Heute schon in der Natur geplogged? Umweltschutz 3.0

Das Laufteam von der Runacademy in Schweden. (c) www.runacademy.se
Das Laufteam von der Runacademy in Schweden. (c) www.runacademy.se

#plogging ist der neue Trend aus Schweden – der Sport (Jogging) und Müll sammeln (picking) verbindet zu: #plogging. Was irgendwann 2016 in Schweden begann, ist mittlerweile zu einem weltweiten, Trend geworden. Jogger treffen sich mit Freunden und einer kleinen (recyclebaren) Tüte oder Behälter an der Hand, um dann während des Laufens Müll aufzusammeln (siehe die Bilder).

 

 

Das Schöne an #plogging ist seine Einfachheit. Ein Läufer schnappt sich einfach eine Plastiktüte (und vielleicht ein paar Handschuhe) und los kann die neue Art des Laufens gehen. Manch ein Fitnessguru sagt sogar, dass #plogging Aspekte des Intervall-Trainings beinhaltet. Pause, Belastung, Pause, Belastung. Hinzu kommt das Bücken, das dem Mobility Training ähnelt.

Anna ohne Sammelbehälter unterwegs. (c) Anna Antonia Selander
Anna ohne Sammelbehälter unterwegs. (c) @mazanaanna

Aber viel interessanter, als weitere persönliche sportliche Vorteile zu haben, ist wohl eher die Tatsache, dass die Umwelt entlastet wird. In dem Video oben haben 4 Läufer in nur einer Stunde 10-12 Kilo Müll gesammelt. Wer sich die Daten des Statistischen Bundesamtes anschaut, der kann schon ins Träumen geraten, wenn man nachrechnet wieviel Müll geschätzte 5,23 Mio Läufer in Deutschland zusammen sammeln könnten.

Kathryn Bland Marine Ecologist & Conservationist plogging at the seaside.
Kathryn Bland Marine Ecologist & Conservationist plogging am Meer. @plastic_pollutionsolution

Und was ist mit denen, die keine Jogger sind? (so wie ich etwa 😉 ) Ich finde die Idee so toll, dass ich gleiches tun werde, picking, aber im walking Style. Vielleicht könnte man das dann #palking nennen? 🙂

Anna MIT Sammelbehälter unterwegs. (c) Anna Antonia Selander
Anna MIT Sammelbehälter unterwegs. (c) @mazanaanna

Bei meiner Recherche bin ich dann auf Ricardo Wenzel und sein Team gestossen, die die Idee hatten, ein #binbagchallenge ins Leben zu rufen (angelehnt an dem Ice Bucket Challenge der um die Welt ging). Ähnlich wie #plogging, aber das Laufen ist kein Muss. Es kann gegangen, gepaddelt werden, gekraxelt werden – alles ist erlaubt. Man muss nur einen Bin Bag (Müllsack) voller Müll sammeln, und 3 Freunde aus den Social Networks nominieren.

 

Da werde ich auch mitmachen, und in den nächsten Tagen kommt noch ein separater Artikel zu dem Thema. Wer jetzt schon mitmachen will, schaut auf facebook nach #binbagchallenge, es gibt dort eine Gruppe und eine Seite. Dort können auch Fotos gepostet werden oder Fragen gestellt werden.

 

Und du? Wirst du beim nächsten Mal im Grünen – ob als Jogger oder Spaziergänger eine Plastiktüte mitnehmen? Gerne schick Bilder an guteideenblog@gmail.com oder auf die Facebook Seite https://www.facebook.com/guteideenblog/ .

 

Quellenangabe:

Morrissy-Swan, T. (2018). Is ‚plogging‘ the most 2018 fitness trend yet?. [online] The Telegraph. Available at: http://www.telegraph.co.uk/health-fitness/body/plogging-2018-fitness-trend-yet/ [Accessed 1 Feb. 2018].

YouTube. (2018). Schweden ist Vorreiter: Sport & Umweltschutz vereint. [online] Available at: https://www.youtube.com/watch?v=_hP84iZ1QH4 [Accessed 1 Feb. 2018].

TreeHugger. (2018). Swedish fitness trend of ‚plogging‘ is amazingly awesome. [online] Available at: https://www.treehugger.com/health/swedish-fitness-trend-plogging-amazingly-awesome.html [Accessed 1 Feb. 2018].

Ayoub, N. (2018). Plogging: Dieser Jogging-Trend aus Schweden ist gut für die Umwelt – Utopia.de. [online] Utopia.de. Available at: https://utopia.de/plogging-schweden-jogging-muell-trend-77405/ [Accessed 1 Feb. 2018].

Metro.co.uk. (2018). Have you tried plogging – the hot new trend from Sweden? | Metro News. [online] Available at: http://metro.co.uk/2018/01/29/tried-plogging-hot-new-trend-sweden-7269893/ [Accessed 1 Feb. 2018].

Kompostieren im Wohnzimmer

David Witzenede mit seiner Wurmkiste Copyright www.wurmkiste.at
David Witzenede mit seiner Wurmkiste Copyright www.wurmkiste.at

Als David Witzenede, gelernter Agrarwissenschaftler, sich darüber ärgerte, dass er seinen Biomüll in die Restmülltone werfen musste, wurde zusammen mit seinem Bruder Thomas, (ein gelernter Tischler) eine Idee geboren: Die Wurmkiste – Kompostieren im Wohnzimmer, oder genauer gesagt, in der Küche. Denn Biomüll in den Restmüll war für die beiden ein absolutes No-Go.

Anforderungen an die Kiste gab es viele, die wichtigsten waren wohl, dass obwohl in der Kiste 100te von Würmer sich durch verrotteten Biomüll arbeiteten, die Kiste außen nicht riechen sollte. Und zweitens, dass auch keiner der fleissigen Helfer aus der Kiste entfliehen kann. Ausserdem sollte der Komposter nicht wie ein Komposter aussehen. Schnell war ein Prototyp fertig. Das der Prototyp gelungen war, wurde durch das grosse Interesse der Freunde bestätigt – die alle selbst eine solche Kiste ihr eigen nennen wollten.

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Und als alle Freunde mit einer Wurmkiste versorgt waren, war der nächste logische Schritt ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Und aus einer Idee wurde ein (Online)Geschäft.

 

Die Wurmkiste zum selbst zusammenbauen. Copyright www.wurmkiste.at
Die Wurmkiste zum selbst zusammenbauen. Copyright www.wurmkiste.at

Auf der Website bietet das junge Start-up eine Menge gut verständliche Infos über (Wurmkisten) kompostieren an, und via ihres Onlineshops Ihre Wurmkisten oder Seminare. Die Kiste wird, als Fertigmodell (265 Euro (Stand 01/2018) oder zum selbst zusammenbauen (ab 170 Euro) oder sogar zum  komplett selberbauen in einem Workshop zusammen mit David und Thomas (220 Euro) angeboten. Je nach Budget oder handwerklichen Geschick kann der Kunde dort wählen. Mehr Infos auf der Website: www.wurmkiste.at.

 

 

1000 Würmer leben in einer solchen Kiste, die 200g Biomüll am Tag essen. Das Endprodukte ist dann wunderbarer schwarzer Humus. Der kann den Zimmerpflanzen gegeben werden, im eigenen Garten oder, wenn man keines von beiden hat, einfach auf den öffentlichen Beeten “entsorgt” werden. David’s Vision ist, dass eine Wurmkiste genauso in der Küche vorhanden ist, wie heute der Kühlschrank. So könnten die Müllmengen aus der Restmülltonnen sicher enorm reduziert werden.

Wer wenig Geld hat, für den ist die Wurmkiste sicher zu teuer. Da gibt es auch günstige Lowbudget Möglichkeiten. Etwa, in dem man sich 4 Ketchup Eimer gratis aus einer Pommesbude holt und der folgenden Anleitung folgt.

Kosten: 20 Euro für die Regenwürmer oder sogar die kann man sich sparen, wenn man etwas Zeit in Wormhunting im eigenen Garten  oder bei Freunden investiert. Gesamtkosten Null Euro.

Fazit: Die Wurmkiste ist eine tolle Idee und David’s Vision, dass in jeder Küche in der Zukunft eine Wurmkiste zu finden ist, wie heute ein Kühlschrank, ist eine wunderbare – und besonders unterstützenswerte. Also gleich bestellen oder zur nächsten Pommesbude. 🙂

 

Quellenangaben:

wurmkiste.at. (2018). Wurmkiste: Einfach kompostieren mit einem stylischen Hocker. [online] Available at: https://wurmkiste.at/ [Accessed 28 Jan. 2018].

YouTube. (2018). Wurmkiste für Zuhause im ORF heute leben. [online] Available at: https://www.youtube.com/watch?v=Xc0dKzB2lWY [Accessed 28 Jan. 2018].

YouTube. (2018). Wurmkiste Wurmkompost Wurmfarm Wurmeimer Tutorial. [online] Available at: https://www.youtube.com/watch?v=kDGRtes0KVc [Accessed 28 Jan. 2018].

Vimeo. (2018). wurmkomposter in der wohnung wurmkiste fernsehbeitrag. [online] Available at: https://vimeo.com/227234453 [Accessed 22 Jan. 2018].

Kaltenreiner, C. and Mangione, J. (2018). Wurmkiste: Wie man Würmern ein Zuhause baut. [online] Kurier.at. Available at: https://kurier.at/wirtschaft/immobiz/wohnen/wurmkiste-wie-man-wuermern-ein-zuhause-baut/292.400.608 [Accessed 22 Jan. 2018].

Minkin, C. (2018). Pflanzendünger aus dem Sitzhocker. [online] derStandard.at. Available at: https://derstandard.at/2000055269021/Pflanzenduenger-aus-dem-Sitzhocker [Accessed 22 Jan. 2018].

 

Ein neues Lebensgefühl für Obdachtlose

hair-2806123_1920Das ‘Barber Angels Brotherhood’ sind ein Zusammenschluss von über 50 Friseuren, die in ihrer Freizeit quer durch das Land reisen, um Obdachlosen gratis die Haare zu schneiden. Die Idee entstand als Gründer Klaus einen Bericht im Fernsehen über Obdachlose sah. Eine Innere Stimme sprach danach zu ihm: “Du kannst den Menschen helfen!”. Und ja, sagte er sich, welch ein neues Selbstwertgefühl kann ein neuer, fescher Haarschnitt einem Menschen geben. Vielleicht das fehlende Stück Selbstwert, dass für einen Neubeginn noch fehlte?

 

50 Freiwillige helfen bundesweit.

Innerhalb kürzester Zeit fand Klaus 10 Kollegen und das ‘Barber Angels Brotherhood’ (kurz. B.A.B.) war ins Leben gerufen. Mittlerweile sind es mehr als 50 freiwillige Helfer die durch ganz Deutschland reisen um mit Ihren Talenten Obdachlosen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Arte Film über ‚Barber Angels Brotherhood‘

 

Wenn die freiwilligen Scherenkünstler gefragt werden warum sie helfen – kommt übereinstimmend eine Antwort: “Für das Lächeln der Menschen”. Und für das strahlende Dankeschön, das man Ihnen entgegenbringt, wenn die Frisur das erste Mal im Spiegel bewundert wird.

 

Mit dem Namen “Brotherhood” lehnt sich der Verein an Rocker an. So sieht man alle Beteiligten in  Rockerkutten ihre Arbeit verrichten – zum Einen um eine Gemeinsamkeit und Wiedererkennung zu schaffen, aber zum Anderen auch nur als Spass.

 

Unterstützer dürfen sich melden.

Die bundesweiten Einsätze, und damit verbundene Kosten für Übernachtung und Material, werden durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoren finanziert. Jeder der möchte kann das ‘Barber Angels Brotherhood’ unterstützen – mit Geld und materiellen Dingen  oder als Freiwilliger. Mehr infos auf der Website. (http://b-a-b.club)

 

Soziale Organisationen sind eingeladen sich zu melden.

 

Fazit:

Tolles Projekt. Möge es viel Unterstützung bekommen und viele Menschen glücklich machen.

 

Quellen:

Stage, A. and Stage, A. (2018). Barber Angels Brotherhood – Wir haben wundervolles vor. [online] Barber Angels Brotherhood. Available at: http://b-a-b.club [Accessed 22 Jan. 2018].

 

Pixabay.com. (2018). Free Image on Pixabay – Haircut, Barber, Salon, Barber Shop. [online] Available at: https://pixabay.com/de/haarschnitt-friseur-salon-haar-1007891/ [Accessed 22 Jan. 2018].

 

YouTube. (2018). ARTE Re: Frisuren für ein neues Ich – Wie die Barber Angels Obdachlosen helfen (Doku 2017). [online] Available at: https://www.youtube.com/watch?v=AG5SULnGRrE [Accessed 22 Jan. 2018].

Pixabay.com. (2018). Free Image on Pixabay – Hair, Salon, Style, Hairdresser. [online] Available at: https://pixabay.com/de/haar-salon-stil-friseur-frisur-2806123/ [Accessed 22 Jan. 2018].

 

 

Retuna – die weltweit erste Recyling Shopping Mall.

retuna-konferensIn der 70.000 Seelenstadt Eskilstuna eröffnete im August 2015 die weltweit erste recycling Shopping Mall. Alle Produkte, die in der Mall verkauft werden sind recycelte Produkte, die wieder zum Leben erweckt worden sind oder ökologisch oder nachhaltig produziert wurden.

 

Der Kunde trägt zur Sortimentsvielfalt bei.

Wer die Mall besucht, kann auch zum neuen Sortiment beitragen, in dem man wiederverwertbare Spielsachen, Möbel, Kleidung, dekorative Dinge oder elektronische Geräte in dem Depot “Returen” abgibt. Dort wird eine erste Aussortierung durchgeführt. Was ist nutzbar, was nicht. Im nächsten Schritt werden die nutzbaren Sachen an die Shops weitergegeben, die dann entscheiden was sie reparieren, umwandeln oder verfeinern – und dann letztendlich verkaufen wollen.

 

Aber Retuna ist nicht nur ein Verkaufsplatz, sondern auch ein öffentlicher Raum, wo es Events, Workshops, Vorträge oder spezielle Thementage gibt, die versuchen die Besucher näher an das Thema Nachhaltigkeit heranzuführen. Geführt ist die Mall von einer städtischen Firma, die das Ziel hat optimale Vorteile für Kunden, sowie Anwohner anzubieten – mit minimalen Impakt für die Umwelt.

Wie entstand die Idee?

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Die Stadt Eskilstuna hatte das Ziel eine grüne Vorbildfunktion zu sein.  Irgendwann kam die Idee auf, eine Mall zu bauen, die

normale Alltagsprodukte anbot, aber nur mit wiederverwendeten oder upgecyclten Produkten. Im August 2014 beschlossen Politiker dass diese Mall gebaut werden soll. Mittlerweile wurde das Konzept kopiert und in anderen Städten umgesetzt.

 

Wer kennt ein andere Modelle? In welchen Städten sind Sie? Bitte postet unten Links und Infos.

Quellen:

https://www.retuna.se

Obdachtloser Junge liest positives

Wie wichtig es ist sich positive Nachrichten oder generell, das zu lesen, was einem Spass und Freude macht, zeigt dieser obdachloser Junge.

„Ich versuche Probleme zu vermeiden, aber die Probleme laufen mir hinterher“ sagt der 11-jährige. Durch das Lesen wird er auf andere Gedanken gebracht. Und noch schöner, er schreibt für die anderen Kinder kleine „Reviews“ über Bücher, und hilf ihnen so, das richtige Buch zu finden.

Inspirirende Story.

 

Link (Englisch): http://www.dispatch.com/news/20180113/homeless-boy-immerses-self-in-reading-to-focus-on-positive

Miet dir einen Weihnachtsbaum!

Den Weihnachtsbaum kann man nun mieten.

 

Viele wissen noch gar nicht, unter welchen umweltschädlichen Bedingungen unsere Weihnachtsbäume wachsen. Es werden Herbizide, Pestizide und Kunstdünger benutzt, um ein möglichst perfektes und problemloses Wachsen des Baumes zu haben. Der BUND hat sogar in 3 von 4 Bäumen den Gebrauch von Pestiziden und Herbiziden feststellen können, einmal wurde sogar ein verbotenes Pestizid gefunden.

 

Mehrmals wiedervermietbar.

In Vereinigten Staaten gibt es den Weihnachtsbaummietservice schon seit 2009 – in Deutschland gibt es vereinzelte Mietangebote erst seit ein paar Jahren. Die Idee ist folgende. Die Bäume werden, statt in Erde, in Töpfen gezogen. So werden Sie dann kurz vor Weihnachten zum Kunden geliefert – und nach 10 Tagen wieder abgeholt. Länger können und dürften die Tannen nicht in der Wärme bleiben, da die Bäume sonst geschädigt würden.

Keine Ersparnisse im Geldbeutel, aber Umwelt geschont.

Kosten für einen Mietbaum sind oft genauso hoch, oder gar höher als bei einem Wegwerf-Baum. Ein Weihnachtsmietbaum kann jedoch 4-5 mal wiederverwendet werden. Dann ist der Baum zu gross. Das Start-up hatte die Alt-Bäume dann in Aufforstungsgegenden eingepflanzt.

 

Damit der Baum auch mehrmals wiederverwendet werden kann, muss der Mieter ein paar Sachen beachten. Etwa, dass der Baum keinen Wärmeschock bekommt (zu schnell aus der Kälte ins Warme gebracht) und auch regelmäßig gegossen wird.

Dann steht einem langen Mietbaum-Leben nichts mehr im Wege.

 

Fazit:

Eine tolle Idee – wenn so die Lebensdauer des Baumes verlängert wird, und auch der Gebrauch von Pestiziden und Herbiziden reduziert werden kann. Wer sicher sein will, dass keine Chemie für den Baum verwendet wurde – der darf nur bio-zertifizierte Bäume mieten.

 

Quellen:

Livingchristmas.com. (2018). The Living Christmas Company – Changing the way California Celebrates Christmas!. [online] Available at: https://www.livingchristmas.com/ [Accessed 11 Jan. 2018].

Paderbaeumchen.de. (2018). Green Tree – Echte Weihnachtsbäume mieten. [online] Available at: https://www.paderbaeumchen.de/unsere-produkte/green-tree-b%C3%A4ume-zum-mieten/ [Accessed 11 Jan. 2018].

YouTube. (2018). Miet-Weihnachtsbaum | Servicezeit | WDR. [online] Available at: https://www.youtube.com/watch?v=XVf5Xvm0wko [Accessed 11 Jan. 2018].

Rent Xmas Tree, (2018). [online] Available at: https://www.rentxmastree.com/shop/ [Accessed 11 Jan. 2018].

Flatley, A. (2018). Gute Idee: Weihnachtsbäume mieten statt kaufen – Utopia.de. [online] Utopia.de. Available at: https://utopia.de/ratgeber/weihnachtsbaeume-mieten-statt-kaufen/ [Accessed 11 Jan. 2018].

Livingchristmas.com. (2018). The Living Christmas Company – Changing the way California Celebrates Christmas!. [online] Available at: https://www.livingchristmas.com/ [Accessed 11 Jan. 2018].

Pixabay.com. (2018). Free Image on Pixabay – Christmas Tree, Forest, Bridge. [online] Available at: https://pixabay.com/de/weihnachtsbaum-wald-br%C3%BCcke-2895143/ [Accessed 11 Jan. 2018].

Hamann, S. (2018). Düsseldorfer Startup: Einen Mietweihnachtsbaum, bitte!. [online] RP ONLINE. Available at: http://www.rp-online.de/leben/weihnachtsbaum-mieten-start-up-in-duesseldorf-leiht-tannenbaeume-aus-aid-1.5627517 [Accessed 11 Jan. 2018].

Klinikclowns. Lachen ist die beste Medizin.

Die Klinikclowns Frau Dr Düsentrieb und Herr Dr. Wackelzeh sind auf Visite im Kinderkrankenhaus. Erst wird höflich geklopft: „Klopf, klopf „Dürfen wir reinkommen?“. Wenn ein „ja“ von den Kindern zurückkommt, treten die Frauen und Herrn Doktoren ein. Vorbereitet, mit persönlichen Informationen über das Kind und seiner Erkrankung, gehen die ‚Ärzte‘ mit einer ‚humorvollen Sensibilität“auf die Kinder ein. Trotz der einfühlsamen Art sind die Kinder am Anfang meist zurückhaltend. Das ändert sich aber wenn die erste Diagnose gestellt wurde: „Lachfieber“ oder etwa „Nasengrummeln“. Sofort steigt die Stimmung und das Eis der Schüchternheit ist schnell gebrochen und die heilende Arbeit der Krankenhaus Clowns kann nun beginnen.

Patch Adams – Ideengeber für die Klinikclowns.

Die Idee eines Klinik-Clowns hatte in den 70er Jahren Patch Adams, ein Absolvent vom Medical College of Virgina. Adams glaubte, dass Familie, die Gemeinschaft und die Umwelt nicht von dem Erkrankten getrennt werden kann. Schon als Medizinstudent glaubte er, dass der Arzt auf den Patienten eingehen muss. Mit dieser Idee stoß er auf allgemeine Ablehnung, aber er hielt an seinem Traum fest und setze seine Idee: ‚Menschen durch Humor zu unterstützen“ um. Wie aus seiner Idee eine Wirklichkeit wurde, wird eindrucksvoll in dem 1999 gleichnamigen Film „Patch Adams“ mit Robin Williams gezeigt. Eine tolle Motivation für jene, die mit Ihren Ideen selbst nicht gerade nicht weiterkommen – manchmal braucht man halt einen langen Atem. 🙂 Mittlerweile bildet Patch Adams andere Ärzte zu Krankenhaus Clowns aus.

Weltweites Lachen.

Klinikclowns von Clowns und Clowns im Altersheim. (Bildrechte http://www.clowns-und-clowns.de/)
Klinikclowns von Clowns und Clowns im Altersheim. (Bildrechte http://www.clowns-und-clowns.de/)

So wird nach und nach , überall in der Welt Humor in die Krankenhäuser gebracht. In Deutschland gibt es sogar schon einen Dachverband bei dem 15 Klinikclown-Vereine organisiert sind. Die Clowns können von den Krankenhäusern gebucht werden und sind meist schon ein Institution in den Kinderabteilungen. Manchmal hört man sogar die Kinder sagen, ich möchte erst am Donnerstag entlassen werden – da kommen die Clowns.

Die Arbeit der Clowns ist aber nicht nur in Kinderkrankenhäusern beschränkt. Man sieht sie auch in Hospizen oder Altersheimen und auch dort helfen sie Psyche der Erkrankten aufzuheitern. Denn für kurze Zeit ist der Krankenhausaufenthalt und die damit verbundene oft schwere Zeit vergessen.

 

Quellenangaben:

(2016): „Clowns & Clowns e.V. » Die Leipziger Gesundheitsclowns » Clownerie f�r Jung und Alt » Website“. Clowns-und-clowns.de. Abgerufen am 06. 06. 2016 von http://www.clowns-und-clowns.de.

(2016): „Hieroniemuss‘ Doctor-Clowns e.V.“. Doctor-clowns.de. Abgerufen am 14. 04. 2016 von http://www.doctor-clowns.de/.

(2016): „Home – Gesundheit! Institute“. Gesundheit! Institute. Abgerufen am 01. 06. 2016 von http://www.patchadams.org/.

(2016): „Patch Adams“. Wikipedia. Abgerufen am 01. 06. 2016 von https://en.wikipedia.org/wiki/Patch_Adams.

(2016): „Potsdamer Klinikclowns e.V. – Start“. Potsdamer-klinikclowns.de. Abgerufen am 01. 06. 2016 von http://www.potsdamer-klinikclowns.de/.

(2016): „Der Verein „Rostocker Rotznasen – Klinikclowns im Einsatz„“. Rostockerrotznasen.de. Abgerufen am 01. 06. 2016 von http://www.rostockerrotznasen.de/.

e.V., Dachverband (2016): „Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V.“. Dachverband-clowns.de. Abgerufen am 01. 06. 2016 von http://www.dachverband-clowns.de/.

Die Suchmaschine Ecosia pflanzt 4 Millionen Bäume.

Die Suchmaschine Ecosia ist ein Sozialunternehmen das laut eigener Angabe mindestens 80% seiner Einnahmen für Wiederaufforstungsprojekte spendet, um mit Partnerorganisationen Bäume in Wüstenregionen zu pflanzen.

 

 

Die Suchmachine Ecosia (Screenshot Ecosia.org)
Die Suchmachine Ecosia (Screenshot Ecosia.org)

Die Idee für Ecosia begann in Nepal zu keimen (um einmal in Baum-Sprache zu schreiben). Gründer Christian Kroll wollte schon in Nepal eine Suchmaschine programmieren, die mit den Einnahmen NGO Projekte finanzieren sollte. Doch durch mangelnde Infrastruktur musste er die Idee bald aufgeben. Ganz aufgegeben hatte er jedoch nicht. Als er in Südamerika und durch ein Buch („Hot, flat and crowded“ von Thomas L. Friedman) erfuhr welch einen positiven Einfluss Aufforstungsprojekte in Wüstengebieten haben, war Ecosia – die Baum pflanzende Suchmaschine – geboren. Christian wollte seine originale Idee – eine Suchmaschine die soziale Projekte finanziert – nun speziell mit Aufforstungsprojekten verbinden.

 

Zu Beginn wurden Projekte in Brasilien finanziert. Als Ecosia auf der Suche nach einen neuen Projekt war, kamen Sie auf WeForest, da bei WeForest ganzheitlicher arbeitete (und günstiger) und die ganzen lokalen Menschen in das Projekt mit einbindet und profitieren lässt. Hier ein Video von der Arbeit von WeForest

Warum ist Bäume zu pflanzen eine so gute Sache?

 

 

Die Suchmachine Ecosia pflanzt von Ihren Gewinnen Bäume in Wüstenregionen. (Bildrecht: Ecosia)
Die Suchmaschine Ecosia pflanzt von Ihren Gewinnen Bäume in Wüstenregionen. (Bildrecht: Ecosia)

Bäume zu pflanzen hat einen wirklich positiven Effekt auf eine ganze Region. Wo vorher Trockenheit und Dürre herrschten, bilden sich nach und nach weitere Pflanzen und Büsche – ein neues Mirko-Klima kann entstehen. Damit ergeben sich völlig neue Perspektiven für die Menschen die in diese kargen Regionen leben – schon das eigene Gemüse anzubauen wird leichter sein und größerer Erträge einbringen. Ecosia versucht aber über die Finanzierung der Wiederaufforstungsprojekte zusätzlich auch Social Investment und Empowerment für die lokale Wirtschaft zu unterstützen.

 

Kurz zusammengefasst gibt es diese Vorteile (Quelle: Ecosia 2016):

  • Mehr Regen (Wiederbelebung des Wasserkreislaufs)
  • Mehr einheimische Pflanzen und Tiere (biologische Vielfalt)
  • CO2-Abscheidung und -Speicherung (Abschwächung des Klimawandels)
  • Nachhaltige Bildungsprogramme
  • Wiederbelebung der lokalen Wirtschaft
  • Stärkung der Frauen durch eigene Verdienstmöglichkeiten
  • Mehr Kinder in der Schule

Wie werden die Bäume finanziert?

 Das Prinzip der Suchmaschine Ecosia. (Bildrechte: Ecosia)
Das Prinzip der Suchmaschine Ecosia. (Bildrechte: Ecosia)

Ecosia ist eine Suchmaschine wie jede andere – genauer gesagt wie Bing, denn Ecosia ist eine Suchmaske, die auf der Technologie von Bing basiert. Obwohl Ecosia auch eigene Techniker hat, die die Logarithmen der Suchmaschine verändern und verbessern, kommt die Haupttechnik eben von Bing. So auch die Werbegelder: Bing spielt die Werbung auf der Suchergebnisseite ein, und Ecosia verdient dann mit. Genau 0.5 Cent pro Suchanfrage. Von diesen 0.5 Cent werden 0,4 Cent gespendet, 0,1 Cent wird für die Verwaltung aufgewendet. Obwohl Ecosia nur einen so geringen Betrag bekommt, kamen schon seit der Gründung im Jahre 2009 über 3 Millionen Euro zusammen, davon wurden über 4 Millionen Bäume finanziert.

Bei einer aktuellen Anzahl von 2,5 Millionen Menschen die Ecosia monatlich nutzen, kann gesagt werden, dass alle 12 Sekunden ein neuer Baum gekauft wird. Und das wird transparent kommuniziert. Zum Einen kann jeder auf der Website www.info.ecosia.org genau nachlesen, welche Organisation wie viel Geld erhielt, zum Anderen gibt es ein kleines, aber feines Feature auf der Website. Es gibt den Baumzähler auf der Website. Das ist eine kleine Anzeige oben rechts neben dem Suchfeld. Dort wird angezeigt, wie viele Bäume schon finanziert wurden mit der persönlichen Suchtätigkeit. (Siehe Screenshot). Durch mein Suchen mit Ecosia wurde schon 113 Bäume bezahlt.

Der Baumzähler der Suchmaschine Ecosia. (Screenshot Ecosia.org)
Der Baumzähler der Suchmaschine Ecosia. (Screenshot Ecosia.org)

Ein tolles Gefühl! Und noch etwas tolles gibt es: Wer partout seine geliebte Google-Suchmaschine nicht verlassen möchte, kann auch via Ecosia mit Google suchen. Einfach auf das „Google“ Tab klicken (siehe Screenshot) und wie gewohnt Google nutzen (Anmerkung: Jedoch verdient Ecosia mit Google nicht viel)

Wenn man über dieses tolle Projekt liest, fragt man sich, warum benutzen nicht mehr Menschen Ecosia. Was könnte bewirkt werden, wenn Ecosia Suchanfragen wie Google hätte? Laut Searchegineland berichtet Google vor kurzem, dass es 100 Billionen Suchanfragen pro Monat verarbeitet. Hätte Ecosia diese Anzahl, dann könnten 50 Billionen Euro pro Monat gespendet werden und statt ein Ziel von 1 Billionen Bäume in 4 Jahren gepflanzt zu haben, würde 3 Billiarden Bäume pro Monat gepflanzt werden können!!!.

in Zahlen sieht das so aus: 3.000.000.000.000.000

Die Suchmaschine Ecosia wartet auf Dich!

Wer umsteigen will, gleich auf www.ecosia.org gehen und die Seite speichern. Wer seinen Browser auf Ecosia umrüsten will, der kann sich auf den folgenden Links unten eine Browser Extension installieren.

Firefox Erweiterung: https://goo.gl/DfzhdB

Opera Erweiterung: https://goo.gl/RQ5wF6

Chrome Erweiterung: https://goo.gl/XkMTOj

Gutes Surfen!!!

 

 

 

 

Quellenangaben:

(2016): „What is Ecosia? – The search engine that plants trees“. Info.ecosia.org. Abgerufen am 25. 03. 2016 von https://info.ecosia.org/.

Henley, Will (2013): „New breed of ethical startups are taking on the giants of the internet“. the Guardian. Abgerufen am 25. 03. 2016 von http://www.theguardian.com/sustainable-business/ethical-startups-taking-on-internet-giants.

Sullivan, Danny (2012): „Google: 100 Billion Searches Per Month, Search To Integrate Gmail, Launching Enhanced Search App For iOS“. Search Engine Land. Abgerufen am 25. 03. 2016 von http://searchengineland.com/google-search-press-129925.

Süddeutsche.de GmbH, Germany (2014): „Alternative Suchmaschinen – Googeln für den Regenwald statt für Google“. Süddeutsche.de. Abgerufen am 25. 03. 2016 von http://www.sueddeutsche.de/digital/alternative-suchmaschinen-googeln-fuer-den-regenwald-statt-fuer-google-1.2116129-2.

(2016): Upworthy „A search engine like Google, except for one small detail: It plants trees!“. Upworthy. Abgerufen am 25. 03. 2016 von http://www.upworthy.com/a-search-engine-like-google-except-for-one-small-detail-it-plants-trees.

Fischetti, Mark (2016): „Search Engine Plants Trees as It Finds Your Info“. Scientific American Blog Network. Abgerufen am 25. 03. 2016 von http://blogs.scientificamerican.com/observations/search-engine-plants-trees-as-it-finds-your-info/.

(2016): „Burkina Faso – Greening the Desert“. Weforest.org. Abgerufen am 10. 04. 2016 von http://www.weforest.org/projects/burkina-faso-greening-desert.

(2016): „Ecosia hat 4 Millionen Bäume gepflanzt: Dankeschön!“. YouTube. Abgerufen am 10. 04. 2016 von https://www.youtube.com/watch?v=3gy666XPpJw.

Einfach eine solidarische Landwirtschaft finden.

Eine solidarische Landwirtschaft finden ist nicht einfach. Nun gibt es Ernte-teilen.org. Es ist eine Onlineplattform, die auf einer interaktiven Karte alle Solidarischen Landwirtschaften (SoLaWi) in Deutschland auflistet – mit dem Ziel: „Verbrauchern und Landwirten es einfacher zu machen, sich an Solidarischer Landwirtschaft zu beteiligen“ (Ernte-teilen.de 2016).

Ob man als Verbraucher eine solidarische Landwirtschaft finden möchte, oder als Landwirt, der eine SoLaWi gegründet hat und dies der Welt mitteilen will. Unterstützt wird Ernte-teilen.org vom Netzwerk Solidarische Landwirtschaft.

Eine Solidarische Landwirtschaft finden mit Ernte-Teilen.org
Eine Solidarische Landwirtschaft finden auf der Karte von Ernte-Teilen.org (Bildrechte Ernte-Teilen.org)

Aber nun werden sich manche Leser sicher Fragen: „Was ist eine SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft)?“ Das Konzept für die Solidarische Landwirtschaft entstand in den 60er Jahren in Japan. Es ist ein Zusammenschluss von Menschen, die einem Bauern im Voraus einen regelmäßigen (Mitglieds)Beitrag zahlen, um dafür eine angemessene Menge an Gemüse zu bekommen. Meist bindet man sich für 1 Jahr. Das Gemüse holt man selbst auf dem Hof ab, teilweise helfen die Mitglieder auch bei der Ernte oder anderen Aktivitäten. Dabei ist wichtig, dass der Preis vom Produkt entbunden ist, dass heißt, es wird kein Preis festgesetzt für einen Salat oder 1 Kilo Tomaten, sondern es gibt eine bestimmte Menge geerntetes Gemüse, das dann durch die Mitglieder geteilt wird. Im Winter kann es weniger sein, im Sommer meist mehr. Gibt es Menschen, die weniger Geld zur Verfügung haben, dann darf man um eine Verringerung bitten – übernommen werden die Kosten von Familien, die besser verdienen, oder externen Sponsoren. Somit ist jeder ein Gewinner: Der Bauer, weil er regelmäßige Einnahmen hat und so besser, und mit weniger Risiko, planen kann und der Verbraucher, weil er frisches Gemüse bekommt, auf dem Bauernhof mithelfen kann und dadurch auch einen viel näheren Bezug zu seiner Nahrung bekommt.

In den letzten Jahren sind in Deutschland SoLaWi’s wie die Pilze aus dem Boden geschossen. Gründe gibt es viele, ein Hauptgrund ist sicher der immer größere werdende Kostendruck in der Landwirtschaft, und auf der anderen Seite, dass immer mehr Menschen wissen möchte wo ihr Essen herkommt.

Genau hier soll die Website ernte-teilen.org helfen ansetzen und unterstützend wirken – dass noch mehr Menschen zu einer SoLaWi finden oder noch mehr SoLaWi’s gegründet werden können.

Lasst uns eine solidarische Landwirtschaft finden.

Simon und seine Freunde starteten die Idee, als sie selbst frustriert waren und es sehr schwer fanden selbst eine Solidarische Landwirtschaft zu finden. Mit Hilfe einer Förderung der Open Knowledge Foundation Deutschland (im Rahmen des Programms Stadt Land Code)  gab es die notwendige finanzielle Unterstützung und seitdem wird das Projekt langsam, aber kontinuierlich in der Freizeit weiterentwickelt.

Und bist du schon bei einer SoLaWi? Konntest du eine SoLaWi in deiner Nähe auf der Karte finden? Erzähl deine Erfahrungen von SoLaWi’s wenn du welche hast oder frage unten in der Kommentar-Box.

Guten Hunger!

Gründung des Projektes durch:

  • Simon Jockers (Design und Softwareentwicklung)
  • Christian Rijke (Softwareentwicklung)
  • Tobias Preuss (Softwareentwicklung)
  • Charis Braun (Inhaltliche Betreueung)

Quellenangaben:

(2016): „Solidarische Landwirtschaft“. De.wikipedia.org. Abgerufen am 29. 03. 2016 von https://de.wikipedia.org/wiki/Solidarische_Landwirtschaft#Entwicklung.

e.V., Solidarische (2016): „Startseite :: Solidarische Landwirtschaft e.V.“. Solidarische-landwirtschaft.org. Abgerufen am 29. 03. 2016 von http://www.solidarische-landwirtschaft.org.

(2016): „Ernte teilen“. Ernte-teilen.org. Abgerufen am 29. 03. 2016 von http://ernte-teilen.org/.

(2016): „Stadt Land Code – digitale Werkzeuge für Bürger“. Stadtlandcode.de. Abgerufen am 10. 04. 2016 von http://stadtlandcode.de/.

#NatureCleanUp Day – Jetzt wird in die Hände gespuckt!

Welch tolle Idee, die sich Max Green und Jürgen Brocke da zusammen ausgedacht haben: den #NatureCleanUp Day. Der #NatureCleanUp Day ist ein bundesweites – oder vielleicht weltweites Event, dass am ‚Tag der Umwelt‘ Menschen zusammenbringen soll, um Wald und Wiesen oder unsere Nachbarschaft sauber zu machen. Handschuh und Müllsack reichen – und los geht es.

Die Idee entstand, als Jürgen ein Video von Max sah, wo dieser von einer Gruppe Menschen berichtete, die gemeinsam und freiwillig einen See säuberten. Daraufhin entstand zunächst das NatureCleanUp Challenge. Jürgen wollte mehr Menschen motivieren die Natur in ihrer näheren Umgebung sauber zu machen – und so nominierte er mit einem Youtube-Video 5 seiner Freunde um Gleiches zu tun. Siehe Video hier:

 

 

Unter dem Hashtag #NatureCleanUp sollten Videos oder Photos auf allen Sozialen Medien von dem gesammelten Müll gepostet werden und, wie bei ihm, 5 weitere Menschen aus dem Freundeskreis nominiert werden um Gleiches zu tun. Bis Anfang 2016 haben so 30 Menschen mit Bildern oder Videos geantwortet (Hier eine Liste von Video Antworten https://www.youtube.com/playlist?list=PLJFeUOSzTUQMUUcs1pWvF21gsqnQrkrz7).

Nach dem tollen Feedback entstand die Idee eine größere Aktion mit noch mehr Menschen ins Lebens zu rufen – vielleicht deutschlandweit, vielleicht sogar über die Grenzen Deutschlands hinweg?

Der #NatureCleanUp Day findet al 05. Juni statt.

Bei der Suche nach einem idealen Tag für #NatureCleanUp Day stattfinden, wurde der ‚Internationale Tag der Umwelt‘ ausgesucht (Mehr Infos hier: http://www.bmub.bund.de/service/veranstaltungen/kalender/tag-der-umwelt-informationen-und-mottos-seit-1980/). Es gibt eigentlich keinen besseren Tag, denn an dem ‚Tag der Umwelt‘ gibt es schon bundesweit Aktionen zum Thema Naturschutz. Und vielleicht kann der #NatureCleanUp -Day dort integriert werden? Vielleicht macht dein Verein ein Event für den ‚Tag der Umwelt‘ und man kann dort den #NatureCleanUp Day integrieren? Vielleicht hat jemand auch eine tolle Idee, um eine Aktion mit Kindern zu machen – jene Generation, die auch Jürgen und Max mit ansprechen wollen?

Logo #NatureCleanUp Day (Copyright CC0 1.0 Universell)
Logo #NatureCleanUp Day (Copyright CC0 1.0 Universell)

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wie der Tag organisiert wird steht jedem offen, Ziel ist nur viel Müll zu sammeln und die Umwelt zu säubern – und davon später Videos oder Bilder unter dem Hashtag #NatureCleanUp auf allen Sozialen Medien zu posten.

Wer sich mit gleichgesinnten austauschen will, der kann gerne der Facebookgruppe für den #NatureCleanUp Day beitreten (den Link kann man hier finden: https://www.facebook.com/groups/1102884346412674/?notif_t=group_r2j_approved&notif_id=1459540870105561)

Nun stellt sich nur noch eine Frage? Wann legst du los und organisiert mit deinen Freunden ein #NatureCleanUp Event in deiner Nachbarschaft oder Freundeskreis? Vielleicht hast du ja Lust selbst eine Gruppe in deiner Stadt zu gründen? Du kannst es wie Cat Ti machen, die einfach eine Facebookgruppe „Lasst uns Witten schöner machen“ (https://www.facebook.com/groups/1661906530725773/) gründetet und nun regelmäßig mit Menschen aus Ihrer Stadt die Natur in Witten und Umgebung säubert.

Also viel Spaß – gerne könnte ihr links von eurer Aktionen unten in den Kommentaren posten.

Weiterführende Links:

Quellenangaben:

(2016): „NatureCleanUp – Aktion für eine saubere Natur“. Naturecleanup.info. Abgerufen am 01. 04. 2016 von http://www.naturecleanup.info.

(2016): „#NatureCleanUp Challenge: MACH MIT! Müll gehört nicht in die Natur!“. YouTube. Abgerufen am 01. 04. 2016 von https://www.youtube.com/watch?v=bLVWz_2xdw4.

(2016): „TRAUST DU DICH? #NatureCleanUp | Max GREEN“. YouTube. Abgerufen am 01. 04. 2016 von https://www.youtube.com/watch?v=OvJq_HWtSp0.

(2016): „#NatureCleanUp – Challenge – Kein Müll in die Natur – YouTube“. Youtube.com. Abgerufen am 04. 04. 2016 von https://www.youtube.com/playlist?list=PLJFeUOSzTUQMUUcs1pWvF21gsqnQrkrz7.

(2016): „Lasst und Witten schöner machen“. Facebook.com. Abgerufen am 04. 04. 2016 von https://www.facebook.com/groups/1661906530725773/.

BMUB, Internetseite (2016): „Details“. Bmub.bund.de. Abgerufen am 04. 04. 2016 von http://www.bmub.bund.de/service/veranstaltungen/details/event/internationaler-tag-der-umwelt-weltumwelttag/.