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Starte eine lokale Kleidersammelaktion in deiner Stadt

Omar Itani hat mit einer einfachen Idee und viel Durchhaltevermögen ein Unternehmen geschaffen, das heute Tausenden Menschen hilft. Du musst nicht gleich eine Firma gründen – aber du kannst mit einer kleinen Aktion in deiner Nachbarschaft beginnen.

Schritt-für-Schritt: Deine eigene Kleidersammelaktion

Materialien:

  • Einige stabile Kisten oder Kartons als Sammelbehälter

  • Ein Plakat oder Aushang mit klaren Informationen

  • Kontakt zu einer lokalen Sozialorganisation (Caritas, Diakonie, Bahnhofsmission)

  • Zeit für Organisation und Durchführung

Los geht’s:

  1. Finde einen Abnehmer. In FabricAID-Läden werden die Kleider sortiert und verkauft. In Deutschland gibt es zahlreiche Organisationen, die Kleiderspenden annehmen und verteilen – zum Beispiel die Caritas, die Diakonie oder lokale Sozialkaufhäuser. Ruf an und frag, was gebraucht wird und welche Qualitätsstandards gelten.

  2. Bestimme den Rahmen. Willst du in deiner Straße sammeln? In der Firma? In der Schule? Je klarer der Rahmen, desto einfacher die Organisation. In FabricAID haben sie Sammelboxen in wohlhabenden Vierteln aufgestellt – weil dort die Spendenqualität besonders gut ist.

  3. Mach Werbung. Ein Aushang im Treppenhaus, eine E-Mail an Kollegen, ein Post in der lokalen Facebook-Gruppe. Je mehr Menschen Bescheid wissen, desto mehr Kleider kommen zusammen.

    • Kostenlose Aushang-Vorlagen: Suchbegriff Kleiderspenden Aushang Vorlage bei Google

  4. Stelle klare Regeln auf. FabricAID sortiert die Kleider in über 50 Kategorien – das ist für den Anfang zu viel. Aber eine grobe Vorauswahl hilft: Nur saubere, gut erhaltene Kleidung annehmen. Keine verschmutzten oder kaputten Teile.

  5. Organisiere die Abholung. Die meisten Sozialkaufhäuser holen größere Mengen kostenlos ab. Ruf rechtzeitig an und vereinbare einen Termin. In FabricAID haben sie einen Fuhrpark, der die Boxen regelmäßig leert – bei dir reicht ein Anruf.

  6. Mach eine zweite Aktion. Aus einer einmaligen Aktion kann eine regelmäßige werden. Vielleicht sammelst du einmal im Quartal – und irgendwann hat sich das so etabliert, dass die Leute von selbst fragen, wann die nächste Sammlung ist.

Was du lernen wirst

Du wirst verstehen, warum Omar Itani sagt: „Es gibt einen großen Bedarf – und wir arbeiten hart daran, ihn zu decken.“ (UNEP 2019). Du wirst sehen, wie viele gute Kleider ungenutzt in den Schränken hängen – und wie dankbar die Menschen sind, die sie bekommen. Vielleicht wirst du wie Itani süchtig nach dieser Arbeit. Er hat mit einer Handvoll Freiwilliger angefangen – heute beschäftigt er über 100 Mitarbeiter.


Weitere hilfreiche Links und Suchbegriffe:

Thema Link / Suchbegriff
Caritas Kleidersammlung https://www.caritas.de/spenden/kleiderspenden
Diakonie Sozialkaufhäuser Diakonie Sozialkaufhaus [Name deiner Stadt] bei Google
FairWertung – Dachverband für Kleidersammlungen https://www.fairwertung.de/
Kleiderspende – was darf rein? Kleiderspende was ist erlaubt bei Google

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