Starte einen Pop-up-Store in deiner Stadt
Die Kurzzeitladen-Initiatorinnen haben gezeigt, wie man mit einfachen Mitteln Leerstände beleben und regionalen Kreativen eine Bühne bieten kann. Du musst nicht gleich eine ganze Plattform programmieren – aber du kannst mit einem einzelnen Laden in deiner Nachbarschaft beginnen.
Schritt-für-Schritt: Dein eigener Pop-up-Store
Materialien:
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Ein leer stehendes Ladenlokal (findest du durchs Stadtbild oder über Immobilienportale)
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Ein paar engagierte Kreative, Kunsthandwerker oder regionale Produzenten, die mitmachen
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Ein flexibles Regalsystem (oder einfache Tische und Stellwände)
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Eine einfache Online-Präsenz (oder Mund-zu-Mund-Propaganda reicht für den Anfang)
Los geht’s:
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Finde einen Leerstand. Geh durch deine Stadt und notiere dir leer stehende Läden. Sprich die Eigentümer direkt an – oft sind sie froh über jede Zwischennutzung, solange die Nebenkosten gedeckt sind. In Wolkenstein hat der Bürgermeister geholfen, den Kontakt herzustellen.
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Such Mitstreiter. Nadja Hecker und Josephine Leonhardt-Dietrich haben sich über ein regionales Kreativ-Netzwerk kennengelernt. Auch in deiner Stadt gibt es wahrscheinlich Künstler, Handwerker, Hobby-Köche oder Designer, die sich über eine preiswerte Verkaufsfläche freuen würden. Sprich sie an – auf Märkten, in sozialen Medien, über Vereine.
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Klär die Konditionen. In Wolkenstein zahlen die Anbieter eine sehr geringe Miete, damit auch Berufsanfänger eine Chance haben. Überleg dir ein faires Modell: Vielleicht eine kleine Grundmiete plus Umsatzbeteiligung. Wichtig ist, dass es für alle Seiten passt.
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Gestalte den Raum einladend. Die Kurzzeitläden wurden mit modularen Möbeln ausgestattet, die flexibel einsetzbar sind. Du musst nicht gleich eine Tischlerei beauftragen – einfache Tische, Regale und ein frischer Anstrich können schon viel bewirken.
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Organisiere wechselnde Angebote. Das Erfolgsgeheimnis der Kurzzeitläden ist die Abwechslung: Mal gibt es Kunst, mal Kurse, mal kulinarische Wochen. Die Leute kommen immer wieder, weil sich etwas verändert.
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Mach Werbung. Nutze soziale Medien, lokale Zeitungen, Aushänge. Je mehr Menschen von deinem Pop-up erfahren, desto besser läuft es. In Neukirchen helfen die Gemeinden über ihre Amtsblätter.
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Sucht Förderung. Für solche Projekte gibt es oft Geld – von der Leader-Förderung, von der EU, von der Stadt. Informiert euch rechtzeitig.
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Leader-Förderung in Deutschland: https://www.leader-deutschland.de/
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Suchbegriff:
Förderung Zwischennutzung Leerstand [Name deines Bundeslandes]
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Was du lernen wirst
Du wirst verstehen, warum Nadja Hecker und Josephine Leonhardt-Dietrich so leidenschaftlich für ihre Idee brennen. Du wirst erleben, wie aus einem verlassenen Laden ein lebendiger Treffpunkt wird, wie Menschen ins Gespräch kommen und wie viel Kreativität in deiner Region steckt – sie wartet nur darauf, entdeckt zu werden.
Weitere hilfreiche Links und Suchbegriffe:
| Thema | Link / Suchbegriff |
|---|---|
| Bundesstiftung Baukultur – Zwischennutzung | https://www.bundesstiftung-baukultur.de/zwischennutzung |
| Pop-up-Store gründen – Tipps | Pop-up Store gründen Checkliste bei Google |
| Mietvertrag für Zwischennutzung | Zwischenmietvertrag Leerstand Muster bei Google |
| Regionale Kreative finden | Kunsthandwerk [Name deiner Stadt] bei Google |
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